Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Oberfranken


    Oberfranken      

                                      Ortsgruppe - HOF      
         

                               

                                       


                   HOF in Bayern ganz oben        

                                   Stadtplan Hof 

                                       

          

    

        Wolfgang Petri  ??? oder doch       Fritze   ?????    

                    

   Viele Grüße  von  Icke , an unseren    Fritze Puchtler !


             Hof   Hauptbahnhof                

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Bahnhof Hof Hauptbahnhof (Hof Hbf) bildete den Übergangspunkt der ehemaligen bayerischen Ludwig-Süd-Nord-Bahn Lindau - Hof zur sächsischen Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn Hof - Leipzig, die 1853 vollständig befahrbar war.

Nachdem der alte Bahnhof (ein Kopfbahnhof nördlich der Innenstadt) zu klein geworden war, errichtete man von 1874 bis 1880 westlich außerhalb der Innenstadt einen großzügigen Durchgangsbahnhof, der gleichzeitig Übergangspunkt und Grenzbahnhof zwischen den Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen (K. Bay. Sts. B.) und den Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen (K.Sächs.Sts.E.B.) war. Zur Anbindung des neuen Hauptbahnhofs an die Innenstadt wurde eine Straßenbahnlinie eingerichtet, später ersetzten Busse die Straßenbahnen. Der Bahnhof bestand aus zwei Hälften, in denen jeweils alle Betriebsanlagen (Lokschuppen, Kohlenbunker, Betriebswerk, Abstellgruppen, ...) vorhanden waren. Die südliche Seite gehörte den Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen, die nördliche Seite den Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen.

Das Empfangsgebäude wurde durch den seit 1856 bei den Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen angestellten Architekten Georg Friedrich Seidel (* 1823, † 1895) entworfen, und ist (genau wie der gesamte Bahnhof zu Zeiten der bayrischen und sächsischen Staatsbahnen) spiegelsymmetrisch angelegt. Die Grenze zwischen den beiden Eisenbahnverwaltungen verlief genau durch die Mitte des Empfangsgebäudes entlang der Spiegelachse. Im Empfangsgebäude wurde der "Königssaal" prunkvoll eingerichtet.

Der spiegelsymmetrische Aufbau des Bahnhofes wurde nach Gründung der deutschen Reichsbahn aufgegeben. Die überflüssige und doppelt vorhandene Gebäude wurden mit der Zeit abgerissen oder anderweitig genutzt. Der nördliche Ringlokschuppen dient zum Beispiel jetzt als Abstellhalle für Regionalbusse. In der Haupthalle befinden sich auf der Gleisseite auch heute noch das bayerische und das sächsische Wappen an der linken und rechten Wand knapp unter der Decke. Der vollständig erhaltene und restaurierte Königssaal gehört heute zur Bahnhofsgaststätte und wird für Veranstaltungen und Feste genutzt.